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Man sollte sich „zahngerecht“ Ernähren

Hilflos mit aufgerissenem Mund auf einem Liegestuhl, blendend helle Lampen, davor Menschen mit Mundschutz, die sich geschäftig über einen beugen, das Kreischen des Bohrers – auch wenn der Besuch beim Zahnarzt nur selten so aussieht, ist schon die Vorstellung, wie die Zahnbehandlung eventuell ablaufen könnte, für viele Menschen der blanke Horror. Mit der richtigen Ernährung und ebenso sorgfältiger wie umsichtiger Zahnpflege kann man ihn jedoch deutlich hinauszögern.

 

Aber was ist das überhaupt, „Long Covid“ und „Post Covid“?

Long Covid ist der Oberbegriff für gesundheitliche Langzeitfolgen, die nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zurückbleiben. Gemeint sind Symptome wie beispielsweise Müdigkeit oder Erschöpfung, die mehr als vier Wochen nach Ansteckung mit dem Coronavirus fortbestehen, sich verschlechtern oder auch neu auftreten. Beschwerden, die noch nach drei Monaten bestehen und die mindestens zwei Monate lang anhalten oder wiederkehren, bezeichnet die Weltgesundheitsorganisation WHO als Post-Covid-Syndrom – wenn sich keine andere Erklärung für die Symptome finden lässt. Eben diese Langzeitfolgen können sehr verschieden sein und die körperliche, geistige und psychische Gesundheit betreffen. Zu den häufigsten Beschwerden zählen Müdigkeit, Erschöpfung und eingeschränkte Belastbarkeit (Fatigue), Kurzatmigkeit, Konzentrations- und Gedächtnisprobleme, Schlafstörungen sowie Muskelschwäche und -schmerzen. Auch psychische Probleme wie depressive Symptome und Ängstlichkeit sowie Störungen von Geschmack und Geruch kommen häufig vor.

 

Nach Erkenntnissen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) steigt das Risiko für Langzeitfolgen mit dem Schweregrad der Erkrankung an Covid-19. Außerdem geht man davon aus, dass Frauen häufiger von Long Covid betroffen sind als Männer, und dass vorbestehende Erkrankungen das Risiko für Langzeitfolgen von Covid-19 erhöhen.

Eine vollständige Corona-Schutzimpfung und die Auffrischimpfung sind laut BZgA die effektivsten Maßnahmen nicht nur gegen eine Erkrankung an Covid-19, sondern auch gegen einen schweren Verlauf – und somit auch gegen Long Covid.

 

Für Long- und Post-Covid-Betroffene gibt es in vielen Kliniken Long-Covid-Ambulanzen, die sich um Patientinnen und Patienten mit Langzeitfolgen kümmern. Darüber hinaus bestehen mittlerweile bundesweit etliche Selbsthilfegruppen.

 

 

 

 

 

 

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