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Hefe - Natürlicher Vitaminlieferant

Hefe wird schon seit Jahrtausenden von den Menschen zur Getränke- und Nahrungsmittelproduktion, für die Schönheit und für die Gesundheit genutzt.

 

Bier ist flüssiges Brot, heißt es. Das ist keine Erfindung der Bierfreunde, sondern hat einen wahren Kern. Denn der lateinische Name der Hefepilze, die dafür sorgen, dass Brot-, Kuchen- und Pizzateige so schön aufgehen, lautet „Saccharomyces cerevisiae“ – von cerevisia (lateinisch Bier). Die kleinen Einzeller haben sich schon früh in der Braukunst verdient gemacht. Ihre besondere Fähigkeit, Zucker in Alkohol zu verwandeln, begeisterte schon unsere Vorfahren.


Selbst als es noch nicht die Möglichkeit gab, die mikrobiellen Inhaltsstoffe der Hefe zu bestimmen, wurden bereits ihre positiven Auswirkungen auf die Gesundheit geschätzt. Im alten Ägypten war Bierhefe ein stärkendes Nahrungs- und Heilmittel. Daran hat sich nichts Grundlegendes verändert, außer dass die zahlreichen Inhaltsstoffe der Hefe besser bekannt sind. Heute weiß man, dass die Mikroorganismen reichlich B-Vitamine, Aminosäuren und Spurenelemente enthalten. B-Vitamine spielen eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel, bei der Funktion der Nerven oder des Immunsystems. Insbesondere Vegetarier müssen darauf achten, dass ihre Vitamin-B-Zufuhr stimmt. Dass der Hefe nachgesagt wird, sie mache schön, hat ebenfalls mit ihrer besonderen Mikronährstoffkombination zu tun. Denn Haut, Haare und Nägel bekommen mit der Einnahme von Bierhefe den optimalen „Schönheitscocktail“.

 

 

 

 

 

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