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Vegan ernähren ohne Mangel

Veganer verzichten entweder freiwillig oder aus gesundheitlichen Gründen auf eine ganze Reihe von Lebensmitteln, die dem menschlichen Organismus eine Vielzahl an wertvollen Nährstoffen liefern. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) und das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) raten dieser Bevölkerungsgruppe in Bezug auf eine Reihe von kritischen Nährstoffen zu besonderer Vorsicht.


Ohne ausreichende Kenntnisse der Nährstoffzusammensetzung und Verwertbarkeit bestimmter Lebensmittel kann eine ausreichende Versorgung mit bestimmten Nährstoffen für Veganer schwierig sein. Besonders kritisch bewertet die DGE Vitamin B12. Hier kann eine dauerhafte Supplementierung mit einem entsprechenden Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll bzw. sogar dringend angeraten sein. Ebenfalls problematisch sind die Nährstoffe Eiweiß bzw. essenzielle Aminosäuren, langkettige n-3-Fettsäuren sowie Ribof lavin (Vitamin B2), Vitamin D, Calcium, Eisen, Jod, Zink und Selen.


Generell sollten Veganer – und letztlich auch Vegetarier – daher lieber früher als später eine Beratung bei einer qualif izierten Ernährungsfachkraft wahrnehmen, um die ausreichende Zufuhr mit allen wichtigen Nährstoffen zu gewährleisten. Auch wenn keine sicht- oder spürbaren Anzeichen für einen Mangel vorliegen, kann die regelmäßige Überprüfung der Nährstoffversorgung durch einen Arzt sinnvoll sein. Generell nicht zu empfehlen ist eine vegane Ernährungsweise laut DGE und BZfE für Schwangere, Stillende, Säuglinge, Kinder und Jugendliche in der Wachstumsphase.

 

 

 

 

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