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Diabetes im Sommer: Tipps für die heißen Tage

Wer an Diabetes leidet und den Sommer unbeschwert genießen möchte, sollte einige Dinge beachten – z.B. beim Sport, bei der Flüssigkeitszufuhr und der Aufbewahrung der Medikamente.

 

Sport

Regelmäßige Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil der Therapie und die warme Jahreszeit motiviert dazu, sich wieder öfter sportlich zu betätigen. Bereits ein 30-minütiger Spaziergang senkt den Blutzuckerspiegel nachweislich. Vor dem Training sollten sich Diabetiker untersuchen lassen, um die körperliche Leistungsfähigkeit und die am besten geeignete Sportart festzustellen, damit eine Überlastung oder eine mögliche Unterzuckerung vermieden wird.

 

Nicht ins Schwitzen kommen

Der Stoffwechsel kommt beim Sport sowie generell bei höheren Temperaturen ins Schwitzen. Schwitzen kann ein Symptom für eine drohende Unterzuckerung sein. Außerdem müssen vor allem Diabetiker mit dem Diabetischen Fußsyndrom auf das richtige Schuhwerk und die passenden Socken achten, damit die Füße nicht schwitzen. Um Verletzungen zu vermeiden, sollten Diabetiker nicht barfuß laufen und keine offenen Schuhe tragen.

 

Insulin

Hitze erhöht die Durchblutung der Haut, sodass das Insulin schneller wirken kann als sonst. Daher ist es wichtig, den Blutzucker bei hohen Temperaturen engmaschig zu kontrollieren. Insulin, Geräte und Teststreifen sollten nicht im Auto aufbewahrt und keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, denn Wärmeeinwirkung verkürzt die Haltbarkeit.

Nicht zuletzt müssen Diabetiker auf die ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit achten, denn bei schlecht eingestelltem Diabetes ist das Risiko einer Austrocknung (Dehydratation) besonders groß.

 

 

 

 

 

 

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