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Diabetes und Erektionsstörungen:
Korrekte Blutzuckereinstellung ist die beste Therapie

Erektionsstörungen sind weiter verbreitet als viele denken –jeder fünfte Mann zwischen 30 und 80 Jahren ist davon betroffen.Psychische Belastungen und Stress sind mögliche Ursachen. Die erektile Dysfunktion kann jedoch auch ein Hinweis auf eine organische Erkrankung sein. So sind Erektionsstörungen oft Begleit-oder Folgeerkrankungbei Diabetikern.

 

Erhöhter Blutzucker schädigt die Gefäße und die Potenz

Im Vergleich zu Nicht-Diabetikern sind männliche Diabetespatienten zwei-bis dreimal häufiger von Erektionsstörungen betroffen –vor allem Männer, die bereits lange an Diabetes leiden und deren Blutzucker schlecht eingestellt ist oder die zusätzliche Erkrankungen wie Bluthochdruck oder erhöhte Cholesterinwerte aufweisen.

 

Der Grund: Ein dauerhaft zu hoher Blutzuckerspiegel wirkt sich schädigend auf die Blutgefäße aus: Dadurch verschlechtert sich die Durchblutung und es fließt zu wenig Blut in den Penis, sodass eine Erektion nicht möglich ist. Auch auf die Penisnerven hat die Minderdurchblutung negative Auswirkungen. Außerdem können Medikamente, die bei Diabetes zum Einsatz kommen, wie beispielsweise blutzuckersenkende Tabletten, Erektionsstörungen hervorrufen.

 

Therapiemöglichkeiten

Die gute Nachricht: Erektionsstörungen sind in den meisten Fällen gut behandelbar. An erster Stelle steht die möglichst optimale Blutzuckereinstellung sowie ggf. eine Umstellung der Therapie in Absprache mit dem Diabetologen. Wichtig ist darüber hinaus ein gesunder Lebensstil, zu dem Gewichtsreduktion durch mehr und regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und das Vermeiden von Nikotin und Alkohol gehören.

 

 

 

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