©Julia-Lazebnaya_AdobeStock

 

Coronavirus: Risikofaktor Diabetes mellitus

Für Menschen mit Diabetes ist das Risiko für eine COVID-19-Infektion erhöht. Das Risiko kann jedoch deutlich reduziert werden, wenn neben den geforderten Präventionsmaßnahmen wie konsequente Hygienemaßnahmen und „Social Distancing“ auf eine optimale Blutzuckerkontrolle geachtet wird.

 

Grundsätzlich gilt: Ältere Menschen ab 65 und Personen mit Vorerkrankungen sowie Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Krebs gehören zur Risikogruppe für eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus, da ihr Immunsystem geschwächt ist.  Man muss jedoch unterscheiden, wie lange Diabetes bereits besteht. Diabetiker, die gut eingestellt und fit sind  bzw. die noch nicht lange Diabetes haben, haben in der Regel kein höheres Infektionsrisiko als gesunde Menschen. Diabetiker, die schon seit Jahren unter Diabetes leiden, sind dagegen auch aufgrund von Begleiterkrankungen anfälliger.

 

Hoher Blutzuckerwert schwächt die Immunabwehr

Für Menschen mit Diabetes ist daher vor allem eine normnahe Einstellung ihrer Blutzuckerwerte entscheidend – generell ist aber bei jedem Infekt eine engmaschige Blutzuckerkontrolle maßgeblich.

Insuline und andere Medikamente für Diabetiker sind ausreichend verfügbar und auch für Nachlieferungen ist gesorgt. Diabetikern wird zwar empfohlen, Schnelltests, Fertigspritzen etc. zu Hause zu haben, um nicht öfter als nötig nach draußen zu müssen Hamsterkäufe sollten  jedoch unterbleiben.

 

Fazit: Diabetiker sollten als mögliche Risikogruppe natürlich vorsichtig sein. Aber am wichtigsten ist es, den Blutzuckerspiegel zu überwachen und zu optimieren und zwar nicht nur in Pandemie-Zeiten.

 

 

 

 

 

Startseite