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Mit Zink & Co. gegen Diabetes

Bei Diabetes übernimmt Zink eine wichtige Aufgabe, denn das lebenswichtige Spurenelement beeinflusst die Insulinbildung, -wirkung und  -resistenz. Diabetiker haben gegenüber Gesunden einen um etwa die Hälfte niedrigeren Zinkspiegel, da bei ihnen die Zinkausscheidung über die Nieren um ein Mehrfaches gesteigert ist. Das daraus resultierende Zinkdefizit begünstigt diabetische Begleiterkrankungen wie Haarausfall und Wundheilungsstörungen. Diabetikern wird deshalb die ausreichende Zufuhr von Zink empfohlen.

 

Immer mehr Menschen leiden an Diabetes, vor allem in Industrieländern wie Deutschland hat sich Typ-2-Diabetes zu einer Volkskrankheit entwickelt. Hauptursachen für die Entstehung von Diabetes sind eine ungesunde Lebensweise mit üppiger, fett- und zuckerreicher Ernährung, verbunden mit Bewegungsmangel, und auch die familiäre Belastung ist von Bedeutung. Medikamente alleine sind keine Lösung; dagegen kann mit ausgewogener Ernährung und Bewegung viel erreicht und Diabetes vorgebeugt werden.

 

Die wichtige Rolle von Zink für Diabetiker

Insbesondere die Versorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen wie dem Spurenelement Zink ist für Diabetiker von wesentlicher Bedeutung, denn bei Diabetes mellitus – sowohl Typ I als auch Typ II – ist die Ausscheidung von Zink über den Harn erhöht. Fehlt der Ausgleich über die Ernährung, entsteht eine Mangelsituation. Die ausreichende Aufnahme von Zink ist für Diabetiker daher sinnvoll, denn als Bestandteil von Insulin ist Zink eine wichtige Voraussetzung für dessen Stabilität.

 

Auch für die Produktion des Insulins aus seiner Vorstufe Proinsulin ist Zink nötig. Daneben beeinflusst Zink die Aufnahme und Verwertung von Glucose. Zudem treten weniger diabetische Folgeerscheinungen auf. So haben Diabetiker oft Probleme mit schlecht heilenden Wunden an Unterschenkeln und Füßen. Eine ausreichende Zinkversorgung verbessert hier die Wundheilung und damit die Lebensqualität des Diabetikers enorm. Zink kann im Organismus jedoch nur unzureichend gespeichert werden und muss daher fortlaufend über die Nahrung zugeführt werden. Zink findet sich in Fleisch und Innereien, Fisch, Eiern und Meeresfrüchten.

 

Aus pflanzlichen Quellen, wie Vollkornprodukten und Hülsenfrüchten, kann Zink nur schlecht resorbiert werden. Für Diabetiker empfiehlt es sich daher, Zink bereits im frühen Stadium der Erkrankung evtl. als Nahrungsergänzung zu sich zu nehmen.

 

Zimt statt Zucker 

Auch das Gewürz Zimt, das bereits in der Antike als Heilpflanze eingesetzt wurde, kann sich positiv auf die Blutzuckerwerte auswirken. Zimt soll den Stoffwechsel ankurbeln und Blutzucker- und Blutfettwerte regulieren. Das Gewürz enthält wasserlösliche Polyphenole, Zimtaldehyde, Zimtsäure und Zimtöl und hat eine moderate Wirkung auf die Reduzierung des Nüchternblutzuckers um bis zu 30 Prozent.

 

Wichtig: Zusammen mit einer geeigneten Diät, Bewegung und dem Abbau von Übergewicht können Mikronährstoffe wie Zink und Heilpflanzen wie Zimt dazu beitragen, den Blutzuckerspiegel zu regulieren

 

 

 

 

 

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