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Ausschlafen senkt Diabetesrisiko

Chronischer Schlafmangel wirkt sich nachweislich negativ auf die Gesundheit und Leistungsfähigkeit aus. So geht aus Studien hervor, dass ein Schlafdefizit u.a. das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie auch für Diabetes  erhöht.

 

Zu wenig Schlaf kann demnach bereits nach kurzer Zeit Verschiebungen im Insulin- und Glukosestoffwechsel  verursachen. Schlafmangel und damit auch das erhöhte Diabetesrisiko können aber evtl. durch ausreichend Schlaf am Wochenende ausgeglichen werden. Warum ist ausreichender, erholsamer Schlaf so wichtig, gerade auch für Diabetiker? Wer genug schläft, stellt oft fest, dass die Einstellung des Blutzuckers leichter fällt. Außerdem hat man mehr Energie, ist weniger gestresst und kann die Erkrankung besser überwachen und managen. Doch viele Menschen, egal ob stoffwechselgesunde Menschen oder Diabetiker, schlafen unter der Woche viel zu wenig. Bei Menschen mit Typ-2-Diabetes kann dadurch die Insulinresistenz erhöht und die Blutzuckereinstellung erschwert sein. Es konnte in einer Studie jedoch gezeigt werden, dass solche Effekte eventuell kompensiert werden können und der Glukosestoffwechsel positiv beeinflusst wird, wenn die Betroffenen an zumindest zwei Nächten pro Woche ausreichend schlafen. Wer also unter der Woche zu wenig schläft, könnte zumindest das kurzfristig erhöhte Diabetesrisiko reduzieren, indem er am Wochenende ausschläft.

 

Bitte beachten: Diabetes kann auch umgekehrt Schlafstörungen verursachen, denn zu hoher oder zu niedriger Blutzucker kann den Schlaf unterbrechen. Es ist deshalb wichtig, den Blutzucker vor dem Schlafengehen zu kontrollieren und über Nacht den Blutzucker stabil zu halten.

 

 

 

 

 

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