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Bei Diabetes unbedingt gegen Gürtelrose impfen

Bei der Gürtelrose handelt es sich um eine Virus- erkrankung, die mit starken Schmerzen einhergeht und die unbehandelt zu Komplikationen führen kann. Besonders häufig sind Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes betroffen – so erkranken Diabetiker 1,5-mal häufiger an Gürtelrose als Nichtdiabetiker.

 

Das Risiko für Gürtelrose steigt außerdem mit zunehmendem Alter. Die Ständige Impfkommission empfiehlt Diabetikern daher, sich ab 50 Jahren gegen Gürtelrose impfen zu lassen. Die Gürtelrose (Herpes Zoster) ist eine sehr schmerzhafte Erkrankung, die durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöst wird, das auch die Windpocken (Varizellen) verursacht. Wer an Windpocken erkrankt war, trägt das Virus ein Leben lang im Körper. Die Viren verbleiben nach der Erstinfektion in Nervengeflechten nahe dem Rückenmark. Bei einer Schwächung des Abwehrsystems z.B. durch Stress oder Erkrankungen wie Diabetes können die Viren reaktiviert werden und im Bereich der betroffenen Nervenden typischen Hautausschlag und Schmerzen hervorrufen. Wichtig für eine erfolgreiche Behandlung ist ein möglichst frühzeitiges Aufsuchen eines Arztes, am besten innerhalb der ersten 72 Stunden nach dem Auftreten des Hautausschlags. Um die Erkrankung und mögliche Komplikationen wie die Post-Zoster-Neuralgie zu  verhindern, steht außerdem zur Prävention von Gürtelrose ein Impfstoff zur Verfügung.

 

Die Ständige Impfkommission (STIKO) hat kürzlich die Empfehlungen zu Impfungen aktualisiert und hier die Empfehlung neu aufgenommen, dass sich Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes gegen Gürtelrose impfen lassen sollten.

 

 

 

 

 

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