©ribkhan_AdobeStock

 

Typ-2-Diabetes – Leider oft zu spät gemerkt

Zur Volkskrankheit Nr. 1 ist der Typ -2-Diabetes geworden,  der  fälschlicherweise oft noch „Alterszucker“ genannt wird. Mehr als 90 Prozent aller Fälle von Zuckerkrankheit betreffen diesen Typ Diabetes, den inzwischen auch übergewichtige junge Erwachsene und sogar auch Kinder haben können.

 

Denn im Gegensatz zum Typ-1-Diabetes macht sich der sogenannte „Alterszucker“ lange kaum oder gar nicht direkt bemerkbar. Umso bedeutender ist es, genau in seinen Körper hinein zu lauschen. Das eindeutigste Indiz für Diabetes sind erhöhte Blutzuckerwerte – medizinisch Hyperglykämie (im nüchternen Zustand über 110 Milligramm pro Deziliter). Ist der Wert langfristig erhöht, kommt es zu Symptomen wie zuckerhaltigem Harn (Urintest machen!) sowie häufigem bis sehr lästig häufigem Harndrang.

 

Dieses Anzeichen kann sowohl beim Typ-1- als auch beim Typ-2-Diabetes auftreten. Ebenso ein kaum zu löschender Durst und auffallende Müdigkeit oder Schwäche. Verdachtsmomente ergeben sich außerdem, wenn man verschwommen sieht und dies nicht andere erklärbare Ursachen hat, wenn die Haut ständig trocken oder rau ist und wenn Wunden schlecht oder gar nicht heilen wollen. Beim Typ-2 kommt es oft zu Kribbeln oder Gefühllosigkeit an Händen, Füßen oder Beinen. Wer stark übergewichtig ist oder sich kaum bewegt, wer schon andere Herz-Kreislauf-Erkrankungen hat (Stichwort Bluthochdruck), der sollte sich sowieso unbedingt  regelmäßig vom Arzt durchchecken lassen.

 

 

 

 

 

Startseite