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Diabetes an den „heißen Tagen“

Auf hochsommerliche Temperaturen weit über 30°C reagieren Diabetiker sehr empfindlich, denn Hitze bringt den Stoffwechsel durcheinander, was eine Unterzuckerung zur Folge haben kann.

 

Zuckerkranke Menschen müssen deshalb bei Hitze besonders darauf achten, viel zu trinken, da Diabetiker bei Hitze und zu geringer Flüssigkeitszufuhr schneller dehydrieren (austrocknen).

Steigt das Thermometer auf über 30 °C oder sogar 35 °C, essen viele Menschen weniger. Diabetiker müssen aber ihren Ernährungsplan einhalten, um eine Unterzuckerung zu vermeiden. Geeignet ist bei Hitze z.B. eine kalte Suppe.

 

Auch Medikamente sollten vor extremer Hitze geschützt werden, am besten an einem kühlen, aber nicht zu kalten Ort unter 25 °C. Insuline müssen im Kühlschrank  gelagert werden, denn diese Wirkstoffe zersetzen sich bei großer Wärme. Blutzuckermessgeräte und Teststreifen sind gegenüber Hitze ebenfalls störanfällig und sollten deshalb an einem entsprechend temperierten und trockenen Ort auf aufbewahrt werden – im Sommer niemals im Auto.

                                   

Cool down

Abkühlung wird z.B. durch kaltes Wasser an den Handgelenken und kalte Umschläge im Nacken erreicht. Sportliche Aktivitäten sollten im Sommer frühmorgens oder spätabends stattfinden. Im Schwimmbad sollten Diabetiker nicht barfuß laufen, damit es nicht zu Verletzungen, z.B. durch spitze Steine, kommt. Zudem sind Diabetiker besonders anfällig für Fußpilz.

 

Da Schwitzen nicht immer auf hohe Temperaturen zurückzuführen ist,  sondern auch ein Zeichen einer Unterzuckerung sein kann, wird geraten, den Blutzuckerspiegel im Sommer noch häufiger als sonst zu kontrollieren.

 

 

 

 

 

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