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Blutzucker okay?

Knackpunkt zu hoher Blutzucker bei Diabetes. Diese tickende Zeitbombe muss entschärft werden. Und dazu sollte der Blutzuckerspiegel nicht zuletzt regelmäßig kontrolliert werden.

 

Bei Diabetes gerät der Blutzuckerhaushalt aus dem Gleichgewicht, und er steigt oft in bedrohliche Höhen. Viel kann durch eine Umstellung der Ernährung, durch mehr Bewegung oder mit Hilfe von Medikamenten erreicht werden. Das ist wichtig, denn sonst drohen Schäden an den kleinen und großen Gefäßen, wodurch wiederum zum Beispiel ein Herzinfarkt oder Nierenschäden entstehen können.

 

Höhen und Tiefen vermeiden

Eine optimale Blutzuckereinstellung ist deshalb Basis und Königsweg jeder Diabetestherapie. Beim Stoffwechselgesunden beträgt der Blutzucker nüchtern um 100 mg/dl, nach dem Essen liegt er höchstens bei 140 mg/dl. Diese Werte versucht man auch beim Diabetiker anzupeilen, sei es mit Medikamenten oder mit Insulin.

 

Das Problem dabei: zu hohe Werte schädigen die Gefäße, zu niedrige können jedoch die gefürchteten Unterzuckerungen auslösen (Hypoglykämie). Deswegen ist Kontrolle so bedeutend. So sollte der Blutzucker täglich – am besten mehrmals – gemessen werden und dazu im dreimonatigen Turnus der so genannte Langzeitwert HbA1C durch den Arzt bestimmt werden. Dieser Wert spiegelt den durchschnittlichen Zuckerpegel im Blut am besten wider, Ziel der Therapie ist es, ihn zwischen 6,5 und 7,5 Prozent zu halten.

 

 

 

 

 

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