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Liebe und Gesundheit bei Diabetes

Als Diabetiker sollte man über den Zusammenhang von Diabetes und Erektionsstörungen Bescheid wissen, denn dieser führt bei Männern häufig zu sexuellen Störungen und Problemen, die eine Partnerschaft belasten können. Ursache sind Schädigungen des Nervensystems, die häufig Folge eines Diabetes sind.

 

Da Diabetes die Blutzirkulation im Körper beeinflusst, können Durchblutungsstörungen nicht nur in den Beinen und Füßen, sondern auch im Penis auftreten. Nach und nach wird es immer schwieriger, eine Erektion aufzubauen und zu halten. Zusätzlich können Nervenbahnen geschädigt werden, wodurch die Empfindlichkeit am Penis sinkt. Viele betroffene Männer wissen nicht, dass Diabetes zu Impotenz führen kann.

 

Die medizinische Fachliteratur spricht von mehr als 50% aller Diabetiker, die früher oder später an Erektionsstörungen (Erektiler Dysfunktion) leiden, die wiederum eine enorme psychische Belastung bedeuten. Ein Teufelskreis aus Frustration, Erwartungsdruck und Versagensängste stellt sich ein. Diese erschweren den Alltag mit der chronischen Erkrankung Diabetes zusätzlich.

Probleme mit der eigenen Potenz sind nach wie vor ein Tabuthema. Trotz allem sollte der Betroffene den Mut aufbringen, das Thema anzusprechen – sowohl bei der Partnerin als auch dem behandelnden Arzt. Denn ungefähr die Hälfte der Fälle von Impotenz ist allein auf organische Ursachen zurückzuführen. Es ist also möglich, trotz Diabetes weiterhin eine erfüllende Sexualität zu haben.

 

Bewährte Therapie

Auch wenn den betroffenen Männern eine Vielzahl an Therapiemöglichkeiten zur Verfügung steht, ist für viele eine Therapie in Form der gängigen Medikamente oft nicht oder nicht ausreichend wirksam. Auch die möglichen Nebenwirkungen sind ein Grund, ganz auf Tabletten zu verzichten. Medizinische Vakuum-Erektionshilfen haben sich seit über 40 Jahren als mögliche Alternative bewährt. Sie helfen Männern mit Diabetes zu einer erfüllten Sexualität – ohne Medikamente und damit ohne Nebenwirkungen.

Zum Vergleich: Mechanische Hilfsmittel wie die Vakuumpumpe haben sich bei der Therapie bewährt und weisen eine Erfolgsquote von 80 - 90% auf. Eine medikamentöse Therapie bringt in nur ca. 75% aller Anwendungen den gewünschten Erfolg. Darüber hinaus sind sogenannte PDE5-Hemmer bei Einnahme Blutdruck regulierender Medikamente bzw. bei Medikamenten zur Behandlung von Herzproblemen nicht empfohlen, da sie zu einem spontanen Blutdruckabfall führen können.

 

Schmerzfrei in der Anwendung

Bei einer Vakuumtherapie wird die Erektion durch Unterdruck ermöglicht. Die Vakuumpumpe erzeugt einen Unterdruck im Zylinder um den Penis. Dazu wird der Zylinder zunächst über den Penis geführt und anschließend mit dem Pumpvorgang begonnen. Dadurch wird Blut in den Schwellkörper geleitet, was zu einer Versteifung des Gliedes führt. Nun wird ein Stauring über den Penisschaft gestreift. Er verhindert den Abfluss des Blutes und hält die Erektion aufrecht, wenn der Zylinder abgenommen wird. Mit der so gehaltenen Erektion ist ein normaler und befriedigender Sex möglich.

 

 

 

 

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