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Mir ist soooo übel

Es gibt Menschen, die nach dem Einstieg in jedes Verkehrsmittel – sei es Flugzeug, Bus, Bahn oder Schiff – zuerst nach den sogenannten „Vomitierbeuteln“ Ausschau halten, umgangssprachlich auch „Kotztüten“ genannt. Denn ihnen wird beim Reisen so schlecht, dass sie sich übergeben müssen. Da ist die berühmte Tüte oft die letzte Rettung.

 

Sobald das Schiff auf den Wellen schaukelt, das Flugzeug abhebt oder sie auf dem Beifahrersitz Platz nehmen, setzt bei ihnen Reiseübelkeit ein. Ursache sind die irritierenden Bewegungsinformationen von Augen, Gehirn und Gleichgewichtsorgan, während der Körper unbeweglich bleibt. Einziger Trost: Sobald die Reise zu Ende ist, lässt das unangenehme Gefühl rasch nach.

 

Zur Linderung der Reisekrankheit gibt es Medikamente, die Übelkeit und Schwindel verhindern. Manche müssen schon am Vorabend der Reise eingenommen werden, andere wirken auch kurzfristig. Wobei nicht alle geschluckt werden müssen, es gibt auch Pflaster zum Aufkleben. In leichteren Fällen kann Ingwer helfen, der mindestens 30 Minuten vor Antritt der Reise eingenommen wird.

 

Abgesehen davon gibt es auch einige Tricks, um die Reise zu erleichtern:

•          Sitzen Sie in Bus oder Bahn in Fahrtrichtung und im Flugzeug im Mittelteil

•          Ein Platz an Deck an der frischen Luft sowie die Fixierung fester, nicht schwankender Punkte helfen bei einer Schifffahrt

•          Während der Autofahrt auf das Studium von Straßenkarten, Reiselektüre oder Tätigkeiten, die einen Blick nach unten erfordern, verzichten

•          Vor der Reise nur eine leichte, fettarme Kleinigkeit essen

 

 

 

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