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Besonders im Alter: Lebensfreude!

Die Bundesbürger zwischen 65 und 85 entsprechen heute oft nicht mehr den Vorstellungen, die lange für die ältere Generation galten. Viele fühlen sich deutlich jünger, als dies ihr Lebensalter vermuten lässt.

 

Auch wenn die sozialen und finanziellen Unterschiede zwischen den Rentnern in den vergangenen Jahren erheblich größer geworden sind, geht es vielen Angehörigen dieser Altersgruppe unter dem Strich materiell gut. Die meisten sind dementsprechend auch zufrieden mit ihrem Leben. Manche könnten allerdings auch ein wenig mehr an Lebensfreude haben. Das beugt dann gleichzeitig auch den sogenannten Altersdepressionen vor. Manchmal helfen dabei schon kleine Dinge. Nach einer Studie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf ist es beispielsweise wenig hilfreich, im Alter verpassten Chancen nachzutrauern. Stattdessen sei es wesentlich besser, sich an die veränderten Lebensumstände anzupassen. Wer sich dabei auf bewusst auf Schönes konzentriert, schafft gute Voraussetzungen, um emotional gesund zu bleiben.

 

Gemeinsam ist vieles  leichter und schöner

Und zu dem Schönen gehören ganz sicher auch gemeinsame Aktivitäten in Gruppen Gleichgesinnter. Vor allem, wenn es an Geld fehlt, droht manchen älteren Menschen aber genau das Gegenteil. Sie schotten sich ab und nehmen nicht mehr am gesellschaftlichen Leben teil. Damit beginnt oft ein Teufelskreis. Dem kann man beispielsweise entgegenwirken, wenn man sich als ehrenamtlicher Helfer engagiert. Tipps geben spezielle Beratungsstellen, die Ehrenämter vermitteln. Dazu können beispielsweise Hausaufgaben- oder Familienhilfen als Leih-Oma oder Leih-Opa gehören. Das bringt Abwechslung in den Tag und lässt die Langeweile verfliegen. Zusätzlicher Balsam für die Seele ist das Gefühl, gebraucht zu werden und dabei noch neue Kontakte zu knüpfen.

 

Natürlich glücklich sein

Viele neue Kontakte bieten zudem auch Vereine, in denen man gemeinsamen Sport betreibt oder anderen Hobbys nachgeht. Und wenn fehlendes Geld nicht das Problem ist, erweitern auch Reisen den Horizont und bieten viele neue Eindrücke. Genügend Zeit ist im Alter ja dafür da. Falls dazu keine Gelegenheit ist, beeinflussen auch Aufenthalte in der Natur die Psyche positiv. Schon ausgedehnte Spaziergänge sorgen dafür, dass der Körper das Glückshormon Endorphin ausschüttet, das wiederum zu mehr Zufriedenheit und Lebensfreude führt. Gemeinsam mit einem Haustier machen diese dann noch mehr Spaß. Letztlich gehört nicht viel dazu, auch im Alter noch viel Lebensfreude zu haben. Gut beraten sind die, die ihr Netzwerk nicht verkommen lassen oder gegebenenfalls ein neues aufbauen. Und falls dann einmal doch alles zu viel wird, kann man ruhig einen Gang zurückschalten. Denn auch das vermeidet negativen Stress. Und von dem hatte man ja in jungen Jahren mehr als genug.

 

 

 

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