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Gärtnern ohne Rückenprobleme

Gartenarbeit ist ein ewiger Kreislauf. Selten genießt der Gartenfreund sein grünes Paradies, häufig sinkt er nach einem langen Tag mit Rückenschmerzen aufs Sofa. Alles eine Frage der Haltung, denn si kann das Kreuz entlasten.

 

Grundsätzlich sollten alle Arbeiten möglichst aufrecht und mit den richtigen Hilfsmitteln ausgeführt werden. Das Hauptproblem beim Gärtnern sind Arbeiten mit  gekrümmtem Rücken. Der Klassiker und eine der häufigsten Tätigkeiten ist Jäten. Sofern der Gartenbesitzer keine Hochbeete hat, findet diese Arbeit in Bodennähe statt und das bedeutet zwangsläufig gebückt. Doch es gibt eine Reihe von Werkzeugen, um unerwünschtes Pflanzenwachstum auch mit geradem Rücken zu stoppen, wie beispielsweise Unkrautstecher mit denen sich Löwenzahn & Co auch im Stehen entfernen lassen.

 

Oder Unkrauthacken, deren geschliffene Edelstahlblätter Pflanzen sauber an der Erdoberfläche abschneiden. Damit die Haltung stimmt, muss die Stiellänge des Arbeitsgerätes der Körpergröße entsprechend gewählt oder eingestellt werden. Auch beim Rasenmähen sollte die Griffhöhe so sein, dass der Gärtner nicht in gebeugter Haltung, sondern aufrecht gehend seine Bahnen übers Grün ziehen kann.

 

Sogar Bodendecker lassen sich stehend in Form bringen. Leichte elektrische Heckenscheren mit drehbaren Teleskopgriffen ermöglichen den Schnitt in aufrechter Haltung. Dabei ist es wichtig, immer frontal zum Schneidbereich zu stehen. Seitliches Arbeiten führt zu Verwringungen in der Wirbelsäule und kann in Folge ebenfalls zu Rückenschmerzen führen.

 

Es ist aber nicht nur die Körperhaltung. Die innere Haltung ist ebenfalls an den Rückenproblemen beteiligt. Denn wer alles möglichst an einem Tag erledigen will, ist abends selbst erledigt. Also – regelmäßig Pausen einlegen und die Früchte der Arbeit optisch und vielleicht sogar kulinarisch genießen.

 

 

 

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