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Gutes Hören geht alle an

gemeinsam zum Hörakustiker

 

Sporttreiben ab 60, ohne Vorerfahrung und unbedingt gelenkschonend: Ein fast endloses Thema. Die einfache und positive Nachricht kommt deshalb vorweg: Es gibt auch für Senioren grundsätzlich keine Sportart, die gar nicht geht. Die einschränkende Nachricht: Man sollte sich unbedingt gut informieren, um quasi zu seinem eigenen Gesundheitsberater werden zu können.

 

Die Begleitung kann während der Termine unterstützend zur Seite stehen, denn vier Ohren hören und verstehen zuweilen mehr als zwei. Er oder sie hilft somit, Unsicherheiten zu vermeiden, oder kann bei eventuellen Verständnisproblemen vermitteln. Gemeinsam lässt man sich beraten und bespricht die verschiedenen Möglichkeiten einer Hörgeräteversorgung mit dem Hörakustiker.

Eine Hörminderung stellt sich meistens schleichend ein. Die Betroffenen merken die Veränderungen in ihrem Alltag erst nach und nach. Ihnen sind die Schwierigkeiten mit den Ohren und dadurch entstehende Missverständnisse häufig unangenehm. Deshalb schweigen sie zunächst über ihre Sorgen und Probleme. Auch Angehörige und Freunde bemerken mit der Zeit die Verständigungsschwierigkeiten. Jedoch werden auch im Familienkreis die Hörprobleme immer noch selten oder zu spät thematisiert. Dabei sind Unterstützung und Verständnis für schwerhörige Menschen sehr wertvoll und wichtig.

Die Mitmenschen können Unsicherheiten ausräumen und den Besuch beim Hörexperten zu einer gemeinsamen Sache machen, die zur Problemlösung für alle Beteiligten beiträgt. Denn zu einer funktionierenden zwischenmenschlichen Kommunikation gehören immer mindestens zwei.

 

Hörsysteme helfen in fast allen  Bereichen des Alltags

Bei der Versorgung mit Hörsystemen geht es dann darum, die individuell passenden Geräte zu finden, die anschließend möglichst optimal auf die persönlichen Bedürfnisse eingestellt werden müssen. Dafür benötigt der Fachmann ausführliche Rückmeldungen über die verschiedenen neuen Hörerfahrungen. Während der Einstellungsphase soll der Hörgeräteträger mit den neuen Hörsystemen daher viele auch unterschiedliche Alltagssituationen testen. Dieses Probehören, wie etwa beim Besuch in einem Café, während eines Spaziergangs in der Natur oder bei einem gemeinsamen Einkaufsbummel, macht zu zweit natürlich gleich viel mehr Spaß.

Bezieht man Angehörige von Beginn an in die neue Welt der Hörgeräte mit ein, können diese auch mit ihren eigenen Erfahrungen im Alltag unterstützend zur Seite stehen und vielleicht sogar zusätzliche konstruktive Hinweise für die Anpassung an den Hörakustiker weitergeben. Auf diese Weise akzeptiert der Betroffene seine neuen Hörsysteme gern, findet sich schnell damit zurecht und lernt sie regelmäßig und effektiv zu nutzen. Bei einer Hörgeräteanpassung führen grundsätzlich die fachliche Kompetenz der Hörakustiker und die engagierte Mitwirkung der künftigen Hörsystemnutzer zum Erfolg. Doch auch die begleitende Unterstützung durch Freunde und Angehörige kann im Vorfeld Hemmschwellen abbauen, positiv zur Anpassung beitragen und später die Eingewöhnungszeit erleichtern und verkürzen.

 

 

 

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