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Diabetes – Insulin benötigt Chrom

Das essenzielle Spurenelement Chrom unterstützt die Insulinwirkung nachhaltig. Das ist besonders für Diabetiker interessant. Denn nach zahlreichen Studien gilt als sicher: Chrom hilft entscheidend bei der Regulierung des Blutzuckerspiegels mit.

 

Viele Ärzte und noch mehr Diabetiker wissen bislang noch gar nicht, wie bedeutsam eine ausreichende Versorgung mit Chrom ist. Für die effektive Versorgung der Körperzellen mit Glucose und einen funktionstüchtigen Insulinhaushalt ist es unverzichtbar. Insulin ist nur Hand in Hand mit Chrom in der Lage, den Blutzuckerspiegel auf Dauer im Griff zu behalten. Hand in Hand ist dabei wörtlich zu verstehen, da das Spurenelement sich an das Insulin bindet und mittels dieses Effektes Glucose bis zu hundert Prozent besser in die Körperzellen – wo sie ja hin soll – geschleust wird.

 

Das macht deutlich: ein Chrommangel unterbindet diese effektive Verwertung, denn das Insulin muss ohne seinen kleinen Helfer um so mehr arbeiten. Es wird somit mehr und mehr von dem Hormon produziert, gleichzeitig verpufft jedoch seine Wirkung, es kommt zur Insulinresistenz und der Blutzuckerpegel fährt höher und höher. Die Folge heißt: Typ-2-Diabetes.

 

Dem sollte man vorbeugen. Allerdings kann der Körper nicht selbst Chrom herstellen. Es muss täglich zugeführt werden. Je älter dabei ein Mensch ist, umso schwerer tut sich der Organismus mit der Aufnahme und Speicherung des Spurenelementes. Die tägliche Zufuhr an Chrom sollte bei etwa 100 bis 200 Mikrogramm liegen. In Bierhefe, Vollkornprodukten, Weizenkeimen, Käse, Nüssen und tropischen Früchten sowie Pilzen steckt viel von dem Mikrostoff. Wer viel Zucker und einfache Kohlenhydrate isst, braucht umso mehr Chrom.

 

Als Nahrungsergänzung ist besonders Chromhefe empfehlenswert, da sie besonders gut vom Körper aufgenommen werden kann. Das unterstreicht eine aktuelle Studie aus Tschechien. Dort wurde Typ-2-Diabetikern täglich  100 Mikrogramm Chromhefe gegeben – woraufhin sich die Blutzuckerwerte und auch die Langzeitwerte (sogenannte HbA1c-Werte) spürbar besserten. Fiel es weg, wurden die Werte wieder entsprechend schlechter.

 

Ein überaus fleißiger Helfer

Doch Chrom kann noch mehr als nur Diabetes verhindern oder lindern. Das Spurenelement senkt auch die Blutfettwerte, es sorgt für eine bessere Fettverbrennung, aktiviert die Muskulatur und es stärkt Herz und Kreislauf.

 

Tipp: wer es genau wissen will, ob er einen Chrommangel hat oder nicht, lässt am besten einmal beim Arzt seinen Chromgehalt im Blut testen.

 

 

 

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