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Wenig Schlaf fördert Insulinresistenz

Wer regelmäßig zu wenig schläft, d. h. weniger als fünf Stunden pro Nacht, gefährdet seine Gesundheit, da Schlafmangel das hormonelle Gleichgewicht stören kann. Diabetes kann die Folge sein.

 

Zu wenig Schlaf wirkt sich längerfristig negativ auf die allgemeine Leistungsfähigkeit und auf die Gesundheit aus. Das ist hinreichend bekannt. Schlafmangel kann unter anderem Depressionen und Burnout verursachen. Darüber hinaus wurde nachgewiesen, dass es auch einen Zusammenhang zwischen Schlafmangel, Übergewicht und Diabetes gibt.

 

Schlafmangel kann nämlich die Empfindlichkeit gegenüber Insulin senken. Das steigert das Risiko für die Entwicklung eines Diabetes. Grund dafür ist, dass ein Mangel an Schlaf – und generell eine Störung des normalen Tag-Nacht-Rhythmus – bereits nach kurzer Zeit zur sogenannten Insulinresistenz führt.

 

Prä-Diabetes

Insulinresistenz ist die Vorstufe zu Diabetes Typ 2 und wird deshalb auch als Prä-Diabetes bezeichnet. Die Bauchspeicheldrüse produziert dann zwar noch genügend Insulin, dieses wird jedoch von den Zielzellen nicht ausreichend aufgenommen. Deshalb kann der Blutzucker nicht verstoffwechselt werden. Beim Prä-Diabetes sind die Blutzuckerwerte bereits erhöht und ebenso die Insulinwerte. Prä-Diabetes verläuft meist ohne Symptome und bleibt deshalb lange Zeit unentdeckt.

 

Fazit: Ständiger Schlafmangel verschlechtert den Kohlenhydratstoffwechsel und die Blutzuckerwerte steigen. Daneben geraten auch die Schilddrüsenhormone aus dem Lot und die Werte des Stresshormons Kortisol steigen an. Schlafmediziner empfehlen deshalb eine Schlafdauer von sieben bis acht Stunden pro Nacht, wobei auch die Schlafqualität eine Rolle spielt. So ist das Einschlafen vor dem Fernseher nicht förderlich für  gesunden Schlaf.

 

 

 

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