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Omega-6-Fettsäuren schützen möglicherweise vor Diabetes Typ 2

Natürliche Öle und Fette sind wichtig für das Wohlbefinden. Insbesondere die mehrfach ungesättigten Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren sind von Bedeutung, denn sie können vom Körper nicht selbst hergestellt werden, sondern müssen durch die Nahrung zugeführt werden.

 

Omega-6-Fettsäuren kommen in fast allen fetthaltigen Lebensmitteln vor, wie z. B. in naturbelassenen Ölen, Samen, Nüssen, in Vollkorngetreide in den Keimlingen, Hülsenfrüchten und Fisch. Linolsäure ist die wichtigste Omega-6-Fettsäure und für einen optimal funktionierenden Stoffwechsel sowie für die Gesundheit von Haut, Haaren und Gelenken unentbehrlich. Besonders viel Linolsäure ist in Traubenkern- und Distelöl enthalten, während die Konzentration in Olivenöl eher gering ist.

 

Linolsäure ist wichtig für die Ernährung

In einer Studie, in der Daten aus 20 Studien mit knapp 40.000 gesunden Erwachsenen aus zehn Ländern ausgewertet wurden, wurde nun festgestellt, dass eine  Ernährung, die reich an Omega-6-Fettsäuren ist, auch vor Typ-2-Diabetes schützen kann. Diejenigen Studienteilnehmer, die die höchste Linolsäure-Konzentration aufwiesen, erkrankten zu 35 Prozent seltener an Typ-2-Diabetes als Erwachsene mit einem niedrigeren Linolsäure-Wert. Bereits frühere Studien konnten zeigen, dass eine mediterrane Ernährung mit einem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren das Risiko, Typ-2-Diabetes zu entwickeln, deutlich senken kann. Da Linolsäure auch den Cholesterinwert senkt, wird grundsätzlich zu einer linolsäurereiche  Ernährung geraten. Die meisten Leitlinien empfehlen, etwa 5 – 10 Prozent der täglichen Gesamtenergie in Form von Omega-6-Fettsäuren aufzunehmen.

 

 

 

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