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Wenn Diabetes auf die Potenz schlägt

Potenzstörungen des Mannes können viele Ursachen haben. Eine der häufigsten ist die Zuckerkrankheit, der Diabetes mellitus. Aber auch hiergegen kann Mann etwas tun. Nahezu jeder zweite männliche Diabetiker leidet unter Erektionsproblemen. Oft ist dies Folge eines falsch eingestellten Blutzuckers. Diesen wieder ins Lot zu bringen ist daher die effektivste Maßnahme gegen Erektionsstörungen. Nach Angaben der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) hilft in solchen Fällen oft die Überprüfung des eigenen Lebensstils. Manchmal wäre auch die Beratung durch einen Psychologen wünschenswert.

 

Dabei ist die nachlassende Potenz nur eines der vielfältigen Probleme. Denn ein überhöhter Blutzuckerspiegel schädigt die Blutgefäße insgesamt. Die Folgen davon sind vor allem Durchblutungsstörungen. Die Betroffenen merken ihren erhöhten Blutzucker unter anderem an tauben und berührungsunempfindlichen Füßen, zunehmenden Entzündungen oder nachlassender Sehstärke. Bei Männern  kommen auch oft Erektionsprobleme hinzu.  Bleiben diese über mehrere Monate bestehen, sprechen Mediziner von einer sogenannten erektilen Dysfunktion.

 

Mit Diabetes so früh wie möglich zum Arzt

Diabetes gehört zu den größten Volkskrankheiten in Deutschland und kann unbehandelt regelrecht lebensbedrohlich werden. Daher sollte man bereits bei den ersten Anzeichen einen Arzt aufsuchen, der mit einem Test Sicherheit verschafft. Ist die Diagnose gestellt, können die Patienten auch selbst viel tun.

 

Dazu gehören der Verzicht auf das Rauchen und die Einschränkung des Alkoholkonsums ebenso wie ausreichende Bewegung, gesunde Ernährung und Gewichtsreduktion. Zusätzlich kann der Arzt noch Medikamente einsetzen. Das Spritzen von Insulin ist nicht immer nötig. In vielen Fällen bessern sich bei einem gut eingestellten Blutzuckerspiegel auch die Potenzprobleme.

 

Auch weitere Therapien möglich

Falls dies nicht gelingt, sind gegen erektile Dysfunktion seit vielen Jahren wirksame Medikamente mit unterschiedlichen Wirkstoffen verfügbar. Zwar zahlen die Krankenkassen diese Therapie nicht; bei einigen der Wirkstoffe ist aber das Patent ausgelaufen, sodass sie auch als preisgünstige Generika in den Apotheken verfügbar sind.

 

Wegen möglicher Nebenwirkungen sind diese in Deutschland rezeptpflichtig. Wenn der Arzt das befürwortet, können sie häufig auch bei bestehenden Herzkrankheiten eingesetzt werden. Zusätzlich gibt es noch weitere Möglichkeiten wie beispielsweise Penispumpen, Penisringe oder Schwellkörperimplantate. Ihr Arzt kann Sie beraten. So steht einem erfüllten Liebesleben trotz Diabetes nichts mehr im Wege.

 

Eine Broschüre zum Thema ED kann gegen einen mit 85 Cent frankierten Rückumschlag im Format L 22 cm x H 11 cm  beim Apotheken Kurier,
Am Weißen Turm 35, 60388 Frankfurt unter dem Stichwort ED angefordert werden.

 

Nützliche Links im Internet:

www.diabetes-online.de

www.unbeschwert-lieben.de

www.impotenz-selbsthilfe.de

 

 

 

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