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Heikle Zone – die Füße

Fußpilz befällt mit Vorliebe Diabetiker. Er ist keine Bagatelle. Denn die Pilzsporen können für gefährliche Komplikationen sorgen.

 

Pilze kann man sich überall aufgabeln. Die ausdauernden Pilzsporen sind nahezu überall zu finden und können beispielsweise auf Teppichböden Monate auf einen neuen Wirt warten. Ist die Haut feucht, hat sie kleine Risse oder Verletzungen, hat es der Fußpilz noch leichter. Genau das ist bei Diabetes oft der Fall. 

 

Einmal Fuß gefasst …

… wird man ihn so ohne Weiteres nicht mehr los. Meist siedelt er sich zunächst zwischen den Zehen an, breitet sich danach weiter aus. Juckreiz und Rötungen sind erste Anzeichen. Die Haut schuppt sich. Mit der Zeit kommt es zu Pusteln oder Bläschen. Wer den Pilz spätestens jetzt nicht stoppt, riskiert, dass er auf die Nägel übergeht. Das eigentlich gefährliche daran: die Pilze dringen unter die Haut und ebnen so auch für Bakterien den Weg. Es kommt zu Infektionen, und die können im Extremfall sogar in der Amputation von Gliedmaßen enden.  

 

Besser beugt man vor: täglich die Füße mit warmem Wasser waschen, immer gut abtrocknen und eincremen. Nicht barfuß laufen und Handtücher wie Strümpfe häufig wechseln. Atmungsaktives und gut passendes Schuhwerk tragen.

Ist der Pilz dennoch einmal da, muss er mit pilztötenden Substanzen konsequent behandelt werden.

 

 

 

 

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